Die fünf Säulen des Yoga für die Gesundheit: Ernährung

Salat

Jeder Newsletter befasst sich in dieser Rubrik mit einer bestimmten Säule der Yoga-Praxis, damit du mehr über die unterschiedlichen Bereiche von Yoga erfahren kannst. Alle fünf Säulen bilden eine verbindende Einheit und enthalten für die Gesunderhaltung und Heilung essentielle Elemente:

  1. Säule: Asana (Körperübungen)
  2. Säule: Pranayama (Atemübungen)
  3. Säule: Entspannung
  4. Säule: Meditation
  5. Säule: Gesunde Ernährung

Die ersten drei Newsletter-Beiträge haben über „Meditation“, „Pranayama“ und „Entspannung“ gehandelt. Dieser Beitrag befasst sich mit der „Ernährung“.

ERNÄHRUNG & YOGA.

Eine bewusste und mäßige Ernährung kann bei einer Vielzahl von Krankheiten den Heilungsprozess wirksam unterstützen. Yoga betrachtet die Ernährung nicht nur von der Warte der Wirkung auf den Körper und seine Organe, sondern berücksichtigt auch die Veränderung, die die Nahrung im Geist und in der Psyche auslöst, da diese wiederum die physische Gesundheit wesentlich beeinflusst.

Yoga rät zu einer Ernährung, die aus fünf Bestandteilen gebildet wird: Obst, Gemüse, Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und aus Milch / Milchprodukten bzw. vegane Milchalternativen (wie Hafer-, Reis- oder Mandelmilch). Diese Bestandteile werden als besonders rein und hilfreich für die Gesunderhaltung betrachtet.

Aus mehreren Gründen wird im Yoga eine vegetarische bzw. immer mehr vegane Ernährung befürwortet: Sie entspricht dem wichtigen Prinzip des „ahimsa“ (Nicht-Verletzen, Nicht-Töten), das zum Kern der Yoga-Philosophie gehört. Voraussetzung ist, dass es sich um eine ausgewogene vitamin- und ballaststoffreiche, sowie auch im besten Fall um eine biologische und regionale vegetarische oder vegane Ernährung handelt.

Einen klaren Geist und ein ausgeglichenes Gefühlsleben erreicht man durch lebendige, vitale Nahrung. Das Töten eines Tieres beinhaltet immer einen Gewaltakt. Das Tier empfindet bei der Schlachtung im wahrsten Sinne des Wortes Existenzängste. Aus der Sicht der Yoga-Philosophie nimmt man automatisch diese Gefühle auf, wenn der Mensch das Fleisch von dem geschlachteten Tier isst. Noch schlimmer ist es, wenn das Tier sein ganzes Leben in einer Massentierhaltung verbracht hat und die ganze Zeit schlecht behandelt wurde. Eine Mischung aus Ohnmacht, Aggressionen, Verzweiflung, Stress, Fluchtimpulse und tiefe Trauer begleiten die Tiere und bleiben energetisch im Gewebe hängen. Fleisch und Fisch enthält viele Stresshormone, die in diesem hohen Mengen wie Gift für den menschlichen Körper wirken und sich entsprechend auf das eigene Gemüht auswirken. Denn alles was wir aufnehmen, beeinflusst Körper, Geist und Seele.

Bei der yogischen Betrachtung der Ernährung geht es jedoch nicht nur darum, WAS man isst, sondern WIE man isst: Wieviel man zu sich nimmt, zu welcher Zeit und mit welcher geistigen Einstellung man seine Mahlzeiten einnimmt. Wenn man langsam und achtsam isst und ausreichend kaut, wird die Nahrung vom Körper wesentlich besser und leichter aufgenommen als wenn man sie unter Zeitdruck und achtlos zu sich nimmt.

Es kann auch sehr hilfreich und gesund für den Körper sein, ein oder mehrere Tage bewusst zu fasten, um den ganzen Körper zu entschlacken und zu entgiften.

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