Gesunde Ernährung für Kinder: Müssen es wirklich fünf Portionen Obst und Gemüse sein?

Kind mit Apfel

Gemüse steht häufig nicht ganz oben in der Gunst von Kindern. Was viele Eltern nicht wissen: Dafür haben sie gute Gründe. Denn der Körper lehnt bestimmte Lebensmittel aufgrund einer schlechten Bekömmlichkeit ab.

Brokkoli?

Nicht für alle Menschen ein gesundes Lebensmittel

Brokkoli: grünes Gemüse, wenig Kalorien, viele Vitamine: ist doch total gesund! Gleichzeitig enthält Brokkoli einen Stoff, der bei schlechter Bekömmlichkeit dazu führen kann, dass die Schilddrüsenaktivität gesenkt wird. Speziell bei Kindern, die ja noch wachsen, kann dies die geistige Entwicklung schädigen. Mit anderen Worten: Kann der Körper diesen Stoff nicht gut verarbeiten, kann Brokkoli sich tatsächlich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Obst und Gemüse haben wenig Kalorien –

aber Kinder brauchen Energie!

Deshalb essen kleine Kinder selten mehr als einige Löffel Gemüse. Für mehr ist ihr Magen einfach noch zu klein. Und da sie wachsen, brauchen sie in erster Linie Energie. Deshalb bevorzugen sie Lebensmittel, die ihnen diese liefern. Irgendwie logisch, oder?

Unsere Tipps

  1. Tschüss, Ernährungsregeln! Lösen Sie sich von rigiden Regeln und Vorschriften und stellen Sie die individuellen Ernährungsbedürfnisse Ihrer Kinder nicht über die Empfehlungen von Experten. Worauf Sie dabei vertrauen dürfen: Der Körper ist ein Wunderwerk! Wir spüren Hunger und Sättigung. Manchmal entwickeln wir einen Appetit auf bestimmte Speisen, damit wir gut versorgt sind. Und manchmal erkennen wir schon am Geruch: Dieses Lebensmittel bekommt mir nicht, ich lasse lieber die Finger davon.
  2. Jedes Kind is(s)t anders! Akzeptieren Sie, dass jeder Mensch anders is(s)t. So selbstverständlich wie wir die Haar- oder die Augenfarbe unserer Kinder annehmen, sollten wir auch ihre Ernährungsvorlieben akzeptieren. Was uns dabei helfen kann: Erfahrungen zulassen. Aha-Momente schaffen. Ihre Kinder werden Ihnen zeigen, dass sie die für sich richtigen Entscheidungen am Esstisch treffen können. Nein, das deckt sich nicht immer mit den Empfehlungen von Experten. Aber vielleicht sehen Sie es mal so: Ihre Kinder sind selbst kleine Ernährungsexperten. Denn sie vertrauen auf das, was ihr Körper ihnen signalisiert. Und der ist nicht nur ein sehr zuverlässiger, sondern auch ein sehr individueller Ratgeber – die 5-am-Tag-Regel können Sie also getrost ignorieren.
Confidimus

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Wenn Sie sich für eine vertrauensvolle Haltung und einen gelassenen Umgang am Esstisch entscheiden und auf Ihrem Weg Hilfe benötigen, Fragen haben oder uns einfach nur Ihre Gedanken zum Thema senden möchten – wir freuen uns!

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